Spielemagazine

  • Also ganz, ganz früher hatte ich den Gamestar im Abo. Hauptsächlich wegen der CD mit den Patches usw., die dabei war - damals hatte ich noch ein lahmes Modem und konnte nur ganz kleine Dateien runterladen. Mit der schnelleren Internetverbindung wurde das dann überflüssig.

    Ich habe seit Jahren kein PC-Heft mehr gelesen. Man kriegt alles kostenlos im Netz.

    Und ich wundere mich echt, dass es diese Zeitschriften überhaupt noch gibt.

  • Das letzte Magazin habe ich vor ca. 10 Jahren gekauft. Da war Gothic 3 dabei, das war der einzige Grund. Das Spiel lief auf der alten Kiste dann so schlecht, dass es Zeit wurde, einen neuen PC zusammenzuschrauben. Neulich fand ich einige Hefte von ca. 1997 im Keller. Damals kaufte ich sowas noch von Zeit zu Zeit.

    Mit der Einführung der Steam-DRM wars eh lange Zeit vorbei mit dem Interesse an Spielen, mit GOG hat sich das wieder etwas verändert.

  • Gamestar und Computerbild Spiele nur wegen den CD's damals gekauft. Ansonsten gab es dort imm die Quellen für zukünftige Spiele und sogar Beta Bilder ^^


    Leider für mich heuzutage komplette papierverschwendung, da wir im digitalen Zeitalter schneller und besser an Quellen kommen :3

  • Jo, die CBS hatte ich mir damals eher wegen den Vollversionen eine Zeit lang sogar abonniert. Die Artikel selber waren... naja, bildhaft eben... Inwischen sind sie ja weg vom Fenster. Axel Springer hatte wohl gemerkt, dass kein großer Profit damit mehr möglich ist.

  • Ich heiß' zwar nicht Atitomate, gebe aber auch meinen Senf dazu.;)


    Von ca. 1987 bis ca. 1998 haben mein Bruder und ich fleißig die "Power Play" in ihren verschiedenen Inkarnationen ("Standalone" oder auch als Zusatz zur "Happy Computer") gekauft. Es ging uns um die Berichte darin und ganz am Schluss schon mal um die Spiele-Demos und Patches, die auf den dann beigelegten CDs drauf waren.


    Dann aber kam das Internet auch bei uns an, und man konnte Demos und Patches auch aus dem Netz herunterladen. Einige Seiten gaben auch brauchbare Tests und Einschätzungen von Spielen kostenlos zum Besten, und die Zeitschriften waren erst mal passé. Später kaufte ich nochmal verschiedene einzelne Zeitschriften, wenn darin interessante Vollversionen auf CD/DVD waren. Die Letzten ihrer Art waren dann auch "Thief" und "Thief 2" in der Gamestar oder PC Games, so um 2013 herum.


    Da ich Steam u.ä. stark ablehne, war danach erst mal weitgehend Schluss mit neuen Spielen. Als ich schließlich mit Hilfe eines 0-Euro-Lockangebots von GOG.COM 'rausfand, wie man DOSBox vernünftig benutzt, begann ich, uralte MS-DOS-Spiele damit wieder zum Laufen zu bringen. Seitdem kaufe ich weder neue Spiele noch Spiele-Zeitschriften.


    Die Gamestar, die PC Games und die Power Play haben mir eigentlich recht gut gefallen, die in den 80er Jahren auch weit verbreitete ASM empfand ich hingegen als weniger übersichtlich.


    Generell aber glaube ich, dass die Zeit der großen Spiele-Zeitschriften weitgehend vorbei ist. Vieles von dem, was sie zu bieten hatten oder haben, kann man oft auch kostenlos im Internet finden.